ma Podcast Februar 2026: Rankings, Zielgruppen und was die Daten für Ihre Mediaplanung bedeuten
- Mediaplaner Insights
- 10 min Lesezeit
- 23.03.2026
Worum es geht
Was ist die ma Podcast – und warum ist sie relevant?
Die ma Podcast ist die offizielle Reichweitenwährung für Podcasts in Deutschland. Herausgegeben wird sie von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma), dem gleichen Verein, der auch die ma Radio, ma Print und andere Mediawährungen verantwortet.
Die Messung basiert auf Logfile-Analysen. Dabei werden die Serverdaten der teilnehmenden Podcast-Anbieter ausgewertet. Gezählt werden sogenannte „valide Downloads": Abrufe, die nach einem standardisierten Filterverfahren bereinigt wurden. Kleinstabrufe, Preloads und technisch bedingte Dopplungen werden herausgerechnet. Übrig bleiben nur Downloads, die mindestens einer Minute Abspielzeit entsprechen.
Dieses Messverfahren orientiert sich an den internationalen Richtlinien des Interactive Advertising Bureau (IAB) und schafft damit eine vergleichbare Grundlage für den deutschen Werbemarkt. Für Werbungtreibende und Mediaplanungsagenturen ist die ma Podcast deshalb die verlässlichste Quelle, um Podcast-Reichweiten einzuschätzen und Mediaentscheidungen datenbasiert zu treffen.
Die Ergebnisse werden monatlich veröffentlicht. Die hier analysierten Februar-Daten erschienen am 4. März 2026.
Die Top 5 Podcasts im Februar 2026 nach Gesamt-Downloads
Das Ranking der ma Podcast basiert auf der Gesamtzahl aller validen Downloads eines Podcasts innerhalb eines Kalendermonats – also die Summe der Abrufe aller verfügbaren Episoden.
- Mordlust (Partner in Crime) – 6.263.584 Downloads, Vormonat: 4.728.054 (+32,5 %)
- Mord auf Ex (Auf Ex Productions) – 5.458.632 Downloads, Vormonat: 5.179.025 (+5,4 %)
- Was jetzt? (DIE ZEIT) – 5.250.482 Downloads, Vormonat: 5.669.620 (−7,4 %)
- Ronzheimer. (BILD) – 5.227.231 Downloads, Vormonat: 5.642.264 (−7,4 %)
- Apokalypse & Filterkaffee (Studio Bummens) – 4.180.524 Downloads, Vormonat: 4.298.684 (−2,7 %)
Was fällt auf?
True Crime erobert die Spitze zurück. Nachdem im Januar 2026 Nachrichten-Podcasts die Charts dominierten – getrieben durch die politische Nachrichtenlage – schlägt im Februar das Pendel zurück. Mordlust steigert seine Downloads um über 32 % und übernimmt Platz 1 von Was jetzt?. Der Hauptgrund: Im Januar veröffentlichte Mordlust nur zwei neue Folgen, und das erst spät im Monat. Im Februar normalisierte sich der Erscheinungsrhythmus, was die agma-Zahlen entsprechend nach oben trieb.
Die Nachrichten-Podcasts verlieren leicht, bleiben aber stark. Was jetzt? und Ronzheimer. geben jeweils rund 7 % ab, halten sich aber mit jeweils über 5,2 Mio. Downloads stabil in den Top 5. Das zeigt: Das Nachrichteninteresse bleibt hoch, auch wenn der Ausnahme-Effekt des politisch aufgeladenen Januars nachlässt.
Der Abstand zwischen Platz 2 und Platz 4 beträgt weniger als 250.000 Downloads. Die Mitte des Rankings ist eng zusammengerückt. Kleine Verschiebungen in der Veröffentlichungsfrequenz oder aktuelle Ereignisse können die Reihenfolge von Monat zu Monat verändern.
Die Top 5 Nachrichten- und Politik-Podcasts im Februar 2026
Nachrichten-Podcasts verdienen eine gesonderte Betrachtung. Sie unterscheiden sich grundlegend von wöchentlichen Formaten wie True Crime oder Comedy, weil sie oft täglich oder sogar mehrfach täglich erscheinen. Das führt zu hohen Gesamt-Downloadzahlen bei gleichzeitig niedrigeren Werten pro Episode.
- Was jetzt? (DIE ZEIT) – 5.250.482 Downloads, 54 neue Episoden
- Ronzheimer. (BILD) – 5.227.231 Downloads, 29 neue Episoden
- Apokalypse & Filterkaffee (Studio Bummens) – 4.180.524 Downloads, 32 neue Episoden
- Morning Briefing (Handelsblatt) – 2.452.421 Downloads, 22 neue Episoden
- 11KM: der tagesschau-Podcast (tagesschau) – 1.783.096 Downloads, 20 neue Episoden
Downloads pro Episode: eine aufschlussreiche Kennzahl
Rechnet man die Gesamt-Downloads auf die Anzahl neuer Episoden um, ergibt sich ein anderes Bild:
- Ronzheimer. – ca. 180.000 Downloads pro neuer Episode
- Apokalypse & Filterkaffee – ca. 131.000 Downloads pro neuer Episode
- Morning Briefing – ca. 111.000 Downloads pro neuer Episode
- Was jetzt? – ca. 97.000 Downloads pro neuer Episode
- 11KM – ca. 89.000 Downloads pro neuer Episode
Ronzheimer. erzielt pro Episode die höchste Aufmerksamkeit im Nachrichtensegment. Was jetzt? kompensiert seinen niedrigeren Einzelwert durch eine sehr hohe Erscheinungsfrequenz von 54 Episoden im Monat – also fast zwei pro Tag.
Für Werbungtreibende ist diese Unterscheidung relevant: Wer auf Gesamt-Reichweite setzt, bucht Formate mit hoher Frequenz. Wer auf Aufmerksamkeit pro Kontakt setzt, wählt Formate mit weniger, aber stärker gehörten Episoden.
Wer hört Podcasts? Die Zielgruppenstruktur in Deutschland
Die folgenden Strukturdaten stammen aus der CAWI-Befragung der agma. Diese wurde in zwei Erhebungswellen durchgeführt (Winter 2022/23 und Sommer 2024) und umfasst 12.288 Befragte, die in den letzten vier Wochen Podcasts gehört haben. Die Modellierung der Nutzungsstruktur basiert auf den validen Downloads aus Juni 2024.
Wichtiger Hinweis: Diese Befragungsdaten sind nicht deckungsgleich mit den monatlichen Logfile-Rankings. Sie bieten jedoch eine fundierte Orientierung über die soziodemografische Zusammensetzung der Podcast-Hörerschaft.
Altersverteilung
- 14–29 Jahre: 34 %
- 30–49 Jahre: 37 %
- 50–69 Jahre: 24 %
- 70+ Jahre: 5 %
Die Kernzielgruppe liegt bei 30 bis 49 Jahren – hier treffen hohe Podcast-Affinität und hoher Bevölkerungsanteil aufeinander. Laut ARD/ZDF-Medienstudie 2025 (Media Perspektiven, 2025) machen die 30- bis 49-Jährigen mit knapp 9,5 Mio. Hörern das Gros der regelmäßig Podcasthörenden aus.
Bemerkenswert: Auch die Gruppe 50–69 stellt bereits knapp ein Viertel der Hörer. Die gleiche Studie zeigt erstmals signifikant steigende Nutzungswerte bei über 50-Jährigen – ein Zeichen dafür, dass Podcasts den Sprung vom „jungen Medium" ins Mainstream geschafft haben.
Geschlechterverteilung
Das Geschlechterverhältnis ist mit 50 % zu 50 % exakt ausgeglichen. Die frühere Dominanz männlicher Hörer hat sich aufgelöst. Für Werbungtreibende bedeutet das: Podcast-Werbung erreicht beide Geschlechter gleichermaßen.
Haushaltsgröße
- 1 Person: 18 %
- 2 Personen: 32 %
- 3 Personen: 21 %
- 4+ Personen: 30 %
Über die Hälfte der Podcast-Hörer lebt in Haushalten mit drei oder mehr Personen. Das ist ein starkes Signal für Werbungtreibende aus den Bereichen FMCG, Freizeit, Einzelhandel und Familienprodukte: Podcasts erreichen Familienhaushalte.
Wie hören die Deutschen Podcasts? Nutzungsverhalten im Detail
Nutzungshäufigkeit
- Mehrmals täglich: 13 %
- Einmal täglich: 14 %
- Mehrmals pro Woche: 38 %
- Einmal pro Woche: 16 %
- Mehrmals im Monat: 13 %
- Einmal im Monat: 5 %
- Seltener: 1 %
65 % hören mindestens mehrmals pro Woche Podcasts. Mehr als jeder vierte Hörer schaltet sogar täglich ein. Das ist keine Gelegenheitsnutzung, sondern ein fester Bestandteil des Medienalltags.
Hördauer pro Woche
- Unter 15 Minuten: 6 %
- 15–30 Minuten: 20 %
- 30–60 Minuten: 29 %
- 1–2 Stunden: 21 %
- 2–3 Stunden: 10 %
- 3–4 Stunden: 6 %
- 4–5 Stunden: 3 %
- Mehr als 5 Stunden: 4 %
Über 70 % hören mindestens 30 Minuten pro Woche, knapp die Hälfte sogar über eine Stunde. Rund 23 % der Hörer kommen auf mehr als zwei Stunden wöchentlich.
Für Werbungtreibende bedeutet das: Podcast-Hörer schenken dem Medium deutlich mehr fokussierte Aufmerksamkeit als etwa Social-Media-Nutzern beim Scrollen durch einen Feed. 42 % hören laut agma-Befragung zu Hause ohne jede Nebentätigkeit – Podcasts sind für viele Hörer ein Medium der vollen Konzentration.
Nutzung im Tagesverlauf
- Morgens (5–10 Uhr): 21 %
- Vormittags (10–12 Uhr): 26 %
- Mittags (12–14 Uhr): 25 %
- Nachmittags (14–18 Uhr): 47 %
- Abends (18–22 Uhr): 48 %
- Nachts (22–5 Uhr): 13 %
Die Hauptnutzung liegt klar am Nachmittag und Abend – jeweils knapp die Hälfte aller Hörer ist in diesen Zeitfenstern aktiv. Für die Mediaplanung ist das ein wichtiger Datenpunkt: Wer dynamische Audio-Ads einsetzt, kann die Ausspielung auf diese Peaks abstimmen.
Auffällig ist auch, dass bereits vormittags über ein Viertel der Hörer Podcasts nutzt. Die Nutzung verteilt sich also über den gesamten Tag – mit deutlicher Konzentration auf Nachmittag und Abend.
Wo hören die Deutschen Podcasts? Nutzungssituationen
Zu Hause
- Bei der Hausarbeit: 51 %
- Ohne etwas anderes nebenbei: 42 %
- Bei sonstigen Tätigkeiten: 42 %
- Beim Aufwachen oder Einschlafen: 30 %
- Beim Essen: 22 %
- Höre zu Hause keine Podcasts: 6 %
Bemerkenswert: 42 % hören Podcasts ohne Nebentätigkeit – sie widmen dem Medium also ihre volle Aufmerksamkeit. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Radio, das primär als Begleitmedium genutzt wird.
Außer Haus
- Mit dem Auto unterwegs: 37 %
- Auf Reisen (Flugzeug, Auto, Bahn): 34 %
- Beim Bus- oder Bahnfahren: 33 %
- Auf dem Weg zur Arbeit/Schule/Uni: 29 %
- Zu Fuß oder mit dem Fahrrad: 28 %
- Beim Sport: 20 %
- Bei der Arbeit/Schule/Uni: 10 %
- Bei sonstigen Aktivitäten: 12 %
- Höre außer Haus keine Podcasts: 23 %
Das Auto ist die häufigste Podcast-Nutzungssituation außer Haus. In Kombination mit dem Online-Audio-Monitor 2025 (LFK et al., 2025), der zeigt, dass 45 % der Bevölkerung Online-Audio im Auto nutzen, ergibt sich ein klares Bild: Podcasts begleiten die Deutschen zunehmend auf ihren täglichen Wegen.
Welche Genres sind am beliebtesten?
- Comedy: 33 %
- Gesellschaft und Kultur: 25 %
- Wahre Kriminalfälle (True Crime): 21 %
- Nachrichten und Politik: 17 %
- Gesundheit und Fitness: 17 %
- Wirtschaft: 12 %
- Sport: 12 %
- Bildung: 10 %
- Freizeit: 9 %
- Wissenschaft: 8 %
- Kinder und Familie: 6 %
- Kunst: 5 %
- Geschichte: 5 %
- TV und Film: 5 %
- Fiktion: 4 %
- Musik: 4 %
- Religion und Spiritualität: 3 %
- Technologie: 2 %
Genre vs. Download-Ranking: ein aufschlussreicher Kontrast
Ein Vergleich zwischen Genre-Beliebtheit und den Download-Rankings offenbart eine spannende Diskrepanz.
Comedy ist das beliebteste Genre (33 %), taucht aber im Februar 2026 nicht in den Top 5 der Gesamt-Downloads auf. Das liegt daran, dass Comedy-Podcasts typischerweise einmal pro Woche erscheinen und die Downloads auf wenige Episoden verteilen.
Nachrichten und Politik wird von nur 17 % als Lieblingsgenre genannt, dominiert aber mit drei der fünf Top-Plätze die Download-Charts. Der Grund: tägliche oder sogar mehrfach tägliche Erscheinungsweise sorgt für hohe Monatssummen.
Für die Mediaplanung heißt das: Das Download-Ranking allein sagt nichts über die Genre-Affinität der Zielgruppe aus. Wer eine Comedy-affine Zielgruppe erreichen will, sollte nicht nur auf die Top-5-Charts schauen, sondern die Genreverteilung und die Zielgruppenstruktur einzelner Podcasts analysieren.
Werbung in Podcasts: Formate, Akzeptanz und Wirkung
Podcasts gehören zu den Medien mit der höchsten Werbeakzeptanz. Mehrere aktuelle Studien bestätigen diesen Befund.
Werbeakzeptanz
Podcast-Werbung profitiert von einer hohen Grundakzeptanz. Das liegt vor allem daran, dass Hörer Werbung als fairen Tausch für kostenlose Inhalte betrachten. Besonders gut angenommen wird Werbung, die sich inhaltlich in den Podcast einfügt und vom Host selbst eingesprochen wird. Die Werbeumsätze im deutschen Podcast-Markt stiegen 2024 auf rund 55 Mio. Euro (PwC Deutschland, 2025) – und der Markt wächst weiter, da Podcasts als Werbeumfeld zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Die wichtigsten Werbeformate
Host-Read Ads gelten als das wirksamste Format. Dabei spricht der Podcast-Host die Werbung selbst ein. Die Botschaft wirkt persönlich, fügt sich natürlich in den Content ein und profitiert vom Vertrauen der Hörer in den Host.
Sponsoring bietet Marken eine prominente Platzierung (z. B. „Dieser Podcast wird präsentiert von …") und hohe Sichtbarkeit, ohne den Hörfluss zu unterbrechen.
Producer-Read Ads (Spots) werden von einer professionellen Stimme eingesprochen und können dynamisch ausgespielt werden – also in Echtzeit auf Basis von Standort, Tageszeit oder Zielgruppensegment angepasst.
Dynamische Audio-Ads sind ein zunehmend relevantes Format. Sie werden serverseitig in den Podcast eingefügt und können personalisiert ausgespielt werden. Das ermöglicht A/B-Tests, regionale Kampagnen und frequenzoptimierte Ausspielung.
Warum Podcast-Werbung wirkt
Die Wirkung von Podcast-Werbung basiert auf drei Faktoren: hohe Aufmerksamkeit (die agma-Befragungsdaten zeigen, dass 42 % ohne Nebentätigkeit hören), geringe Ablenkung durch das geschlossene Audioformat und emotionale Bindung an den Host. Im Gegensatz zu Display-Werbung oder Social-Media-Ads findet Podcast-Werbung in einem fokussierten, selbstgewählten Nutzungskontext statt.
So nutzen Sie die ma Podcast für Ihre Mediaplanung
Die ma Podcast ist mehr als ein Ranking – sie ist ein Planungsinstrument. Über das agma-Dashboard können Mitglieder die Daten nach verschiedenen Kriterien filtern und analysieren. Für die strategische Mediaplanung ergeben sich daraus konkrete Handlungsoptionen:
- Reichweite nach Genre planen. Wenn Ihre Zielgruppe eher nachrichtenaffin ist, bieten tägliche Formate wie Was jetzt? oder Ronzheimer. hohe Kontaktzahlen. Für jüngere, unterhaltungsorientierte Zielgruppen sind Comedy- und True-Crime-Formate oft effektiver.
- Frequenz vs. Tiefe abwägen. Tägliche Podcasts liefern hohe Gesamtreichweite, wöchentliche Formate bieten mehr Aufmerksamkeit pro Episode. Beide Ansätze haben je nach Kampagnenziel ihre Berechtigung.
- Tageszeiten für dynamische Ausspielung nutzen. Die Nutzungsdaten zeigen klare Peaks am Nachmittag und Abend. Dynamische Ads können auf diese Zeitfenster optimiert werden.
- Nutzungssituationen berücksichtigen. 37 % hören im Auto – Audio-Werbung kann hier ohne visuelle Ablenkung wirken. 51 % hören bei der Hausarbeit – eine Situation, in der Audio das einzige aktiv genutzte Medium ist.
- Strukturdaten für die Zielgruppenanalyse heranziehen. Die CAWI-Daten der agma liefern Informationen zu Alter, Geschlecht und Haushaltsgröße der Hörerschaft – sowohl auf Gesamtebene als auch für einzelne Podcasts und Genres.
Fazit: Podcasts sind kein Nischenmedium – sie sind Mediaplanung
Mit rund 24 Mio. regelmäßigen Hörern (LFK et al., 2025), einer ausgeglichenen Geschlechterverteilung und einer Kernzielgruppe im werberelevanten Alter zwischen 30 und 49 Jahren sind Podcasts längst im Mediamix angekommen. Die ma Podcast liefert dafür die belastbare Datengrundlage.
Die Februar-Zahlen zeigen: Der Podcast-Markt ist dynamisch. Rankings verändern sich monatlich, Genres konkurrieren um Aufmerksamkeit, und die Nutzung wächst – besonders bei älteren Zielgruppen. Wer diese Dynamik versteht und datenbasiert plant, kann mit Podcast-Werbung Zielgruppen erreichen, die über andere Kanäle zunehmend schwerer erreichbar sind.
FAQ: Häufige Fragen zur ma Podcast
Was genau misst die ma Podcast? Die ma Podcast misst „valide Downloads" auf Basis von Logfile-Analysen. Gezählt werden Podcast-Abrufe, die nach einem standardisierten Filterverfahren bereinigt wurden und mindestens einer Minute Abspielzeit entsprechen. Das Verfahren orientiert sich an den IAB-Richtlinien.
Wie oft erscheinen die ma Podcast-Daten? Die Ergebnisse werden monatlich veröffentlicht. Die Februar-2026-Daten erschienen am 4. März 2026.
Welche Podcasts werden in der ma Podcast gemessen? Die Teilnahme ist freiwillig und kostenpflichtig. Überwiegend sind Podcasts großer Medienhäuser und Vermarkter vertreten. Das Ranking bildet daher nicht den gesamten deutschen Podcast-Markt ab, liefert aber ein verlässliches Bild der reichweitenstärksten Angebote.
Wie unterscheiden sich Logfile-Daten und Befragungsdaten? Die monatlichen Download-Rankings basieren auf Logfile-Messungen (technische Daten vom Server). Die Zielgruppen- und Nutzungsdaten stammen aus einer separaten CAWI-Befragung (Erhebungswelle Sommer 2024, 12.288 Befragte). Beide Datenquellen ergänzen sich, sind aber methodisch und zeitlich unterschiedlich.
Warum fehlen große Podcasts wie Gemischtes Hack oder Fest & Flauschig im Ranking? Die ma Podcast misst nur Podcasts, deren Publisher aktiv an der Messung teilnehmen. Exklusiv auf Spotify verfügbare Formate oder solche, die sich gegen eine Teilnahme entschieden haben, tauchen nicht auf.
Wie kann ich die Daten der ma Podcast für meine Mediaplanung nutzen? Über das agma-Dashboard können Mitglieder Download-Zahlen, Zielgruppenstrukturen und Genredaten analysieren. Alternativ unterstützen spezialisierte Mediaplanungsagenturen bei der Interpretation und Umsetzung der Daten in konkrete Mediapläne.
Quellenverzeichnis
- agma – Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (2026) ma Podcast: Berichtsmonat Februar 2026. Verfügbar unter: https://www.agma-mmc.de/media-analyse/ma-podcast (Zugriff: 23. März 2026).
- agma – Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (2024) ma Podcast: CAWI-Befragungsdatensatz, 2. Erhebungswelle Sommer 2024. Feldzeit: 03.06.2024–01.07.2024, n=12.288. Verfügbar unter: https://www.agma-mmc.de/media-analyse/ma-podcast/berichterstattung (Zugriff: 23. März 2026).
- Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) et al. (2025) Online-Audio-Monitor 2025. In Zusammenarbeit mit BLM, mabb, Medienanstalt NRW, BVDW, VAUNET und RMS, n=5.603. Verfügbar unter: https://www.lfk.de/forschung/online-audio-monitor/online-audio-monitor-2025 (Zugriff: 23. März 2026).
- Media Perspektiven (2025) Zuwachs bei Podcastnutzung nach Jahren der Stagnation. Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie 2025. Verfügbar unter: https://www.media-perspektiven.de/publikationsarchiv/2025/detailseite-2025/zuwachs-bei-podcastnutzung-nach-jahren-der-stagnation (Zugriff: 23. März 2026).
- PwC Deutschland (2025) German Entertainment & Media Outlook 2025–2029. Verfügbar unter: https://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/german-entertainment-and-media-outlook.html (Zugriff: 23. März 2026).
Hinweis: Alle Download-Zahlen beziehen sich auf den Berichtsmonat Februar 2026. Strukturdaten basieren auf der agma-CAWI-Erhebung mit Modellierung auf Basis der validen Downloads aus Juni 2024.
Sebastian Reif
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