Marketing in Zeiten der Multi-Krisen

Oktober 12, 2022
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Oktober 12, 2022 Karl Kaestner

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie 2020 zeigt sich ein kontinuierlich sinkender Trend im deutschen Konsumverhalten. Laut dem GfK-Kosumklima-Index fiel die Verbraucherstimmung im August 2022 auf einen Indexwert von -30,9 Punkten. Für den September prognostiziert die GfK für das Konsumklima einen Wert von -36,5 Punkten und damit ein weiteres Rekordtief.

Nach der Corona-Krise stehen der globalisierten Wirtschaft mit dem Krieg in der Ukraine die nächsten unsicheren Zeiten bevor. Durch die Abhängigkeit von russischen Energierohstoffen wie Erdgas oder Rohöl stiegen die Energiepreise rasant an – die Inflationsrate befindet sich in Deutschland auf Rekordniveau. Auch die Wirtschaftssanktionen, die wegen des Kriegs in der Ukraine gegen Russland verhängt wurden, versetzten die Wirtschaft in Alarmbereitschaft.

Die aktuelle weltpolitische Situation stellt viele Menschen vor große Sorgen, egal ob auf finanzieller, beruflicher oder persönlicher Ebene. Deshalb ist auch im Marketing ein neuer Ansatz gefragt. Doch wie funktioniert erfolgreiches Marketing in Krisenzeiten?

Sicherheit, Nachhaltigkeit und Kontinuität.

In unsicheren Zeiten wünschen sich Menschen nichts sehnlicher als Stabilität und das Gefühl von Sicherheit.  Aufgrund der steigenden Kosten gehen die Konsument:innen in den Sparmodus, weswegen Sie ihre Werbebotschaften dahingehend anpassen sollten, eine transparente Angebotskommunikation und konstanter Markenpräsenz zu generieren. Dadurch vermitteln Sie ein Gefühl der Kontinuität, der Verlässlichkeit und Beständigkeit.

Allerding reicht eine reine Dauerbeschallung von simplen Slogans und Clips nicht aus, um den Konsument:innen anzuregen, seinen Sparmodus für ihr Produkt aufzugeben. Da das Konsumverhalten gedrosselt ist, passieren Kaufentscheidungen vermehrt vor dem Hintergrund eines neuen Nachhaltigkeitsbewusstseins. Kund:innen greifen einerseits mehr auf „NoName“-Varianten ihrer Lieblingsprodukte, um zwar Abstriche zu machen, aber ohne Verlust ihres allgemeinen Lebensstandard. Andererseits wollen sie „alles mitnehmen, was geht“ und sich auch in diesen Zeiten etwas gönnen. Mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft, wird insgesamt auch weniger gekauft.

Für ihr Marketing bedeutet das gerade jetzt sichtbar zu sein, um in einem schrumpfenden Markt „kaufrelevant“ zu sein. Ebenso klar den emotionalen bzw. monetären Nutzen des eigenen Produktes zu kommunizieren und Glanzmomente hervorzuheben. Dabei sollte die Krise nicht verdrängt oder verneint werden, sondern vielmehr auf interessante und kreative Weise aufgearbeitet und aufgegriffen werden. Das Sicherheitsgefühl, den früheren Lebensstandard trotz Krise gerecht zu werden, sowie das Vermitteln einer Schicksalsgemeinschaft sollten daher im Zentrum ihrer Marketingstrategie stehen.

Bleiben Sie On-Air…

In Krisenzeiten fahren viele Unternehmen ihr Marketingbudget extrem zurück. Es ist verständlich, dass Unternehmen weniger Geld für Marketing ausgeben wollen, wenn sie selbst aufgrund einer Krise viele Probleme meistern müssen. Doch Marketing in schwierigen Zeiten kann, wenn man es richtigmacht, auch erfolgversprechend und nachhaltig sein.

Untersuchungen ergaben, dass Unternehmen, die trotz unsteter Zeiten den Kontakt zu ihren Kund:innen nicht abbrachen, in und am Ende von Krisen besser da standen als ihre Konkurrenten. Verlässliche Markenpräsenz wird auf Dauer durch die Loyalität der Konsument:innen belohnt.

Suchen Sie gerade eine Möglichkeit ihr Marketingbudget in diesen unsteten Zeiten optimal und kosteneffizient zu nutzen? Dann rufen Sie uns an. Unsere Mediaplaner helfen Ihnen gerne, durch die Zusammenstellung ihres persönlichen MediaMix, das Vertrauen in ihre Marke aufrechtzuerhalten.

Quelle: WDR Media Group

GfK-Kosumklima-Index

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